Consult
Rückblick und Kompetenzen
Die Consulting-Tätigkeit der Baldauf Consulting GmbH (2013–2024) wurde zum Jahresende 2024 beendet. Die dabei gewachsenen Kompetenzen stehen weiterhin zur Verfügung und können gern ehrenamtlich abgerufen werden. Meine aktuelle berufliche Tätigkeit liegt bei 360° Connect (digitale Karten- und Visualisierungssysteme, 360°-Anwendungen).
Schwerpunkt: Investorenakquise für die Deutsch-Polnische Grenzregion
Der Schwerpunkt lag auf der Akquise und Einführung von Investoren für die deutsch-polnische Grenzregion, insbesondere für die Europäische Doppelstadt Frankfurt (Oder) – Słubice. Darüber hinaus bestanden Aktivitäten in Belarus und Kontakte zum Great Stone Industrial Park in Minsk. Beides beruhte auf jahrelang entwickelten Kompetenzen.
Die Arbeit orientierte sich an den strategischen Planungen beider Städte, insbesondere an den gemeinsamen Handlungsplänen 2010–2020 und 2020–2030 sowie an den Entwicklungs- und Handlungskonzepten der Euroregion Pro Europa Viadrina. Die internationale Akquise konzentrierte sich auf die dort definierten Schwerpunktthemen. So wurden wichtige Themen für Słubice zur Erfüllung des Handlungsplans mit geeigneten Investoren vorbereitet.
Beispiel: Investition Slubicer Straße
Die Entwicklung der Slubicer Straße ist letztlich nicht realisiert worden. Die Gewinnung und Betreuung der Investoren der Parc Real Estate und ihres Architekturbüros Ittenbrechbühl war dennoch ein wichtiger Versuch, die Frankfurter Innenstadt zu beleben. Die Playliste Investition Slubicer Straße dokumentiert wichtige Schritte dieses Weges. Sie veranschaulicht die ursprünglich geplante große Variante mit Einkaufscenter, Vier-Sterne-Hotel und weiteren Geschäftshäusern, darunter ein gemeinsames Geschäftshaus für die Wohnungswirtschafts GmbH und die Stadtwerke GmbH.
Durch Rahmenbedingungen, die nicht im Verantwortungsbereich des Investors lagen, konnten wichtige Zusagen der Stadt nicht wie vorgesehen eingehalten werden. Die anschließend entwickelte kleinere Variante war aus Sicht von Investor und Stadt letztlich nicht tragfähig.
Ausblick
Heute geht man wieder davon aus, mit Ansiedlungen in dieser Zentrumslage die Voraussetzungen zu schaffen, die ursprünglich für das gemeinsame Geschäftshaus der Wohnungswirtschafts GmbH und der Stadtwerke GmbH geplant und bis ins Detail abgestimmt waren. Damit würde einem Investor eine Ankerinvestition ermöglicht. Aus meiner Sicht ist das der richtige Weg.

