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360 Grad PanoramafotografieEventsFrankfurt (Oder)Neujahrsempfang

Neujahrsempfang 2026

Neujahrsempfang 2026 im Rathaus Frankfurt (Oder): Fokus auf wirtschaftliche Stärke, deutsch-polnischen Standortvorteil und Digitalisierung

Beim Neujahrstreffen der Stadt im Rathaus standen die Rahmenbedingungen der nächsten Jahre im Zentrum: Haushaltsdruck, Priorisierung, Sicherheits- und Resilienzfragen sowie die Notwendigkeit, die Stadt wirtschaftlich zu stärken.

Die Stadtverordnetenvorsteherin Désirée Schrade setzte klare Akzente: Kultur sei kein Luxus, sondern ein zentraler Teil dessen, was Frankfurt (Oder) Identität, Zusammenhalt und Lebensqualität gebe – gerade in Zeiten schwieriger Haushaltsdebatten. Zugleich begann der Empfang mit einem Moment des Innehaltens: Schrade erinnerte an drei Persönlichkeiten, die die Stadt in besonderer Weise geprägt haben, und bat um gemeinsames Gedenken. Ihre politische Botschaft war ebenso deutlich wie alltagsnah: Nach Wahlkampf und Übergangsmonaten komme es darauf an, wieder zusammenzufinden, respektvoll zu bleiben und Lösungen gemeinsam zu suchen. Dafür steht auch ihr Appell an die Stadtgesellschaft, mit den Stadtverordneten ins Gespräch zu kommen – erkennbar vor Ort, ansprechbar, bereit zuzuhören: im Dialog bleiben und gemeinsam für die Stadt handeln. 


Vorstellung der Fraktions- und Ausschussvorsitzenden beim Neujahrstreffen 2026 im Rathaus Frankfurt (Oder): Stadtverordnetenvorsteherin Désirée Schrade mit Sarah Damus (Bündnis 90/Die Grünen / Bürgerinitiative Stadtentwicklung), Michael Möckel (CDU), Uwe Henning (Frankfurter Bürgerinitiative Freie Wähler), Sandra Seifert (Die Linke / Bürgerinitiative Stadtumbau; zugleich Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses), Philipp Wartenberg (DIE PARTEI), Matthias Steinfurth (SPD), Thomas Köhler (FDP), Peter Wolf (Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft, Arbeit und Finanzen) sowie Angelika Schneider (Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses).

Der Oberbürgermeister unterstrich dabei insbesondere die Bedeutung von Wirtschaftsförderung als Ermöglicher, Energiesicherheit als Standortpolitik und digitalen Verwaltungsleistungen als Standard. 

Für Frankfurt (Oder) bleibt entscheidend, diese Leitlinien in konkrete Kooperationen und umsetzbare Schritte zu übersetzen – gerade im Zusammenspiel mit der Europa-Universität Viadrina und im deutsch-polnischen Kontext.

Leider bleibt die Rolle der Viadrina in der Rede unterbelichtet – weil die strategische Bedeutung für Frankfurt (Oder) (Wachstum, Fachkräftebindung, Innovations- und Gründungsdynamik, internationale Netzwerke, Strahlkraft der Doppelstadt) nicht als „zentraler Standorthebel“ durchdekliniert wird.

Vermisst habe ich die Würdigung der Euroregion als strategischer Hebel, um deutsch-polnische Zusammenarbeit nicht nur zu „wollen“, sondern dauerhaft zu organisieren. Frankfurt (Oder) muss hier sichtbar Führung übernehmen – durch klare Formate, Prioritäten und Umsetzungslogik.

Dank an die Musiker

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