2022-05 Nordzypern Famagusta

Am vierten Tag unserer Nordzypernreise ging es nach Famagusta. Zunächst stand der Besuch des Teppich Großhandelslagers in der Freihandelszone von Famagusta auf dem Programm. Wir begegnen hier mit einem faszinierenden, jahrhundertealten Kunsthandwerk in einer modernen Teppichgalerie. Die Vielfalt, Machart und Farbenpracht der handgeknüpften Teppiche begeistern uns.

Nach professioneller Einstimmung durch Reiseleiter und deutsch sprechender Vertreter des Zentrums, guter und interessanter Präsentationen der vielfältigen Qualitätsteppiche, der Teppichwebvorführung und individueller Beratung haben sich doch einige Reiseteilnehmer entschieden, einen, manche sogar zwei hochwertige Teppiche zu kaufen. Zusammenfassend war es eine interessante Erfahrung für alle Teilnehmer. Zur Panorama Galerie

Einführung in die Teppichproduktion und Vorstellung des Großhandelszentrum

Bedienungshinweise: oben rechts Modi Normal, Fisheye, Planet, BallBei Antippen des Bildes verschwindet die Auswahl, freie Navigation im Raum durch Ziehen des Bildes. Erneutes Antippen führt erneut zur Auswahl der beiden Aufnahmen. Einfach mal ausprobieren!

Zunächst ging es auf eine Besichtigungsfahrt an der Außengrenze der verbotenen Stadt, des 1974 überstürzt innerhalb eines Tages verlassenen mondänen Stadtteils der Schönen und Reichen dieser Welt, vergleichbar mit dem heutigen Cannes oder Monaco. Varosha war das größte Urlaubsparadies von Zypern. Doch dann marschierten türkische Truppen in den Norden der Insel ein – und aus dem einst blühenden Ferienort wurde eine verlassene Geisterstadt, Militärsperrgebiet und abgesperrt von einem Stacheldrahtzaun.

In den 1960er-Jahren erbaut, entwickelte sich der Massentourismus am konsequentesten in Varosha, wo der Sand besonders fein und das Wasser besonders warm und azurblau war. Über 100 Hotels und Apartmenthäuser, 21 Banken, 24 Theater und Kinos sowie rund 3000 kleinere und größere Läden zählte der Ort in seinen besten Tagen. So entstand die Côte d’Azur Zyperns: selbst Elizabeth Taylor war Stammgast, Sophia Loren hatte eine Villa am Strand.

45000 Menschen mussten 1974 an einem Tag flüchten, Banken dort bewahren bis heute sorgfältig alle Einlagen; wir sind gespannt, wie sich dieses Politikum entwickeln wird.

Weiter ging es in die Altstadt von Famagusta direkt zu unserem nächsten Highlight: die prunkvolle Kathedrale St. Nikolaus von
den Osmanen umbenannt zur heutigen Lala-MustafaPascha-Moschee. Nachfolgend Panorama Reportage und Fotogalerie auf Flickr lassen diesen interessanten Tag Revue passieren.

Zur Insta Galerie Famagusta II

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